Kunst aus Guanacaste

Schmetterlinge, Blumen und Kolibris - es gibt nichts Großartigeres.

Carmen Silvas Reihe von Gemälden mit dem Titel "Luz y Farbe", stellt die natürliche Welt als ein ruhiges Paradies dar. Ihre Tiere sind sanftmütig und frei, wie der Vogel, der im Dschungel schwebt. Die Pflanzen haben beinahe so viel Persönlichkeit wie die Fauna. Hier gibt es keinen Kreislauf des Lebens, keine Raubtiere oder Naturkatastrophen. In Silvas Welt ist alles strahlend und glücklich.

"Luz y Color" hat sein Debüt am Samstag im Hidden Garden Art Gallery, in Liberia. Der Ausstellungsort ist  gut gewählt, da Silva in Guanacaste aufwuchs, wo sie sich hingezogen zu den Naturräumen fühlte. Während der Rest der Familie ein Talent für Musik hat, wollte Sylvia immer malen.

Es dauerte seine Zeit. Sylvia wartete bis ihre Kinder erwachsen waren, und begann dann erst ihre Malerei ernst zu nehmen. Jetzt holt sie die verlorene Zeit nach. Sie hat  bereits mit verschiedenen prominenten Künstlern aus Costa Rica zusammengearbeitet und ihre Arbeit in 10 Einzelausstellungen und 23 Gruppenausstellungen präsentiert. Auf den Pressefotos  wirkt sie wie eine durchschnittliche Mutter. Doch diese Mutter hat eine Menge Licht und Farbe zu teilen.

Als Künstlerin hat Silva nicht viel zu "sagen", aber ihre Landschaften erinnern an die Illustrationen in Kinderbüchern, besonders an die von Maurice Sendak. Silva erschafft eine paradiesische Welt, und es fällt einem leicht sich diese Porträts als eine Art Fabel vorzustellen. Sie schlägt den gleichen  kindlichen Ton an wie „Goodnight Moon" oder "The Very Hungry Caterpillar", Geschichten so harmlos und süß, dass sie einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.