Paris, Frankreich, 02.12.2015

Die Umwelt geht vor die Hunde und wir auch!

Momentan ist die Angst vor Krieg und Terror in Frankreich und in der ganzen Welt das meist diskutierte Thema, doch die Weltklimakonferenz COP21 in Paris stellt ein Thema in den Fokus, das mindestens ebenso viel Einfluss auf die Zukunft unseres Planeten hat.

Anlässlich des Weltklimagipfels, der am Dienstag, 1. Dezember 2015, in Paris startete, befassen wir uns mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen. Ist die Lage wirklich so dramatisch? Was kann gegen den Klimawandel unternommen werden? Und was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher?

China im Smog

Wie dramatisch die Lage tatsächlich ist, wird dieser Tage wieder deutlich; In Peking wird den Menschen geraten, Ihre Häuser nicht zu verlassen um sich vor dem Feinstaub zu schützen, der seit Tagen über der Stadt hängt. Flüge wurden gestrichen und Firmen geschlossen, die Luftverschmutzung liegt mehr als das zwanzig-fache über den zugelassenen Werten.

Gletscherschmelze

Deutlich sichtbar werden die Folgen des Klimawandels auch beim Betrachten der Gletscher und wie diese sich im Laufe der Jahre verändert haben. Im Himalaya zum Beispiel sind laut des International Center for Integrated Mountain Development zwischen 1977 und 2010 die Gletscher um beinah ein Viertel zurückgegangen. In Peru ist das Eis sogar um bereits 40 % geschmolzen.

Abgesehen vom steigenden Meeresspiegel hat die Gletscherschmelze auch unmittelbare Folgen für die Bevölkerung: In höheren Lagen kommt es zu Wassermangel, in den Siedlungen unterhalb des Gletschers kann es zu heftigen Überschwemmungen kommen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt oder so…

Auch dieses Jahr wird wieder heftig diskutiert auf der Klimakonferenz. Ob sich die Nationen einigen können, ist fraglich. Die sogenannte Zwei-Grad-Grenze soll bis 2100 nicht überschritten werden, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Aber wie realistisch ist dieses Ziel? Die Meinungen gehen auseinander. Um eine Temperaturerhöhung von nicht mehr als 2° C bis 2100 zu erreichen, müssten die CO2 Emissionen auf null reduziert werden. Um dies zu erreichen, müsste es entweder eine revolutionäre Erfindung geben, die es möglich macht bereits ausgestoßenes CO2 aus der Luft zu filtern oder es dürfte bis 2050 kein einziges Auto mehr mit Benzin fahren und kein einziges Flugzeug mehr mit Kerosin fliegen – beides ziemlich unwahrscheinlich.

Die großen Industrienationen haben zugesagt, bis 2020 mit jährlich 100 Milliarden Dollar den Klimaschutz zu fördern. Entwicklungsländer wie Indien sind von dieser Unterstützung abhängig, um zum Beispiel Solaranlagen bauen zu können. Immerhin sind konsumliebende Staaten wie die USA für den Großteil des Klimawandels verantwortlich, die armen Länder aber leiden am meisten unter den Auswirkungen.

Die Verhandlungen gehen jedoch schleppend voran, die Republikaner in den USA protestieren gegen die CO2 reduzierenden Pläne und wollen keinesfalls einen Vertrag unterschreiben. Ob nach zwei Wochen Klimagipfel ein unterzeichneter Vertrag mit realistischen Maßnahmen auf dem Tisch liegt, bleibt abzuwarten.

Die Umwelt geht vor die Hunde!

Momentan ist die Angst vor Krieg und Terror in Frankreich und in der ganzen Welt das meist diskutierte Thema, doch die Weltklimakonferenz COP21 in Paris stellt ein Thema in den Fokus, das mindestens ebenso viel Einfluss auf die Zukunft unseres Planeten hat.

Anlässlich des Weltklimagipfels, der am Dienstag, 1. Dezember 2015, in Paris startete, befassen wir uns mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen. Ist die Lage wirklich so dramatisch? Was kann gegen den Klimawandel unternommen werden? Und was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher?

China im Smog

Wie dramatisch die Lage tatsächlich ist, wird dieser Tage wieder deutlich; In Peking wird den Menschen geraten, Ihre Häuser nicht zu verlassen um sich vor dem Feinstaub zu schützen, der seit Tagen über der Stadt hängt. Flüge wurden gestrichen und Firmen geschlossen, die Luftverschmutzung liegt mehr als das zwanzig-fache über den zugelassenen Werten.

Gletscherschmelze

Deutlich sichtbar werden die Folgen des Klimawandels auch beim Betrachten der Gletscher und wie diese sich im Laufe der Jahre verändert haben. Im Himalaya zum Beispiel sind laut des International Center for Integrated Mountain Development zwischen 1977 und 2010 die Gletscher um beinah ein Viertel zurückgegangen. In Peru ist das Eis sogar um bereits 40 % geschmolzen.

Abgesehen vom steigenden Meeresspiegel hat die Gletscherschmelze auch unmittelbare Folgen für die Bevölkerung: In höheren Lagen kommt es zu Wassermangel, in den Siedlungen unterhalb des Gletschers kann es zu heftigen Überschwemmungen kommen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt oder so…

Auch dieses Jahr wird wieder heftig diskutiert auf der Klimakonferenz. Ob sich die Nationen einigen können, ist fraglich. Die sogenannte Zwei-Grad-Grenze soll bis 2100 nicht überschritten werden, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Aber wie realistisch ist dieses Ziel? Die Meinungen gehen auseinander. Um eine Temperaturerhöhung von nicht mehr als 2° C bis 2100 zu erreichen, müssten die CO2 Emissionen auf null reduziert werden. Um dies zu erreichen, müsste es entweder eine revolutionäre Erfindung geben, die es möglich macht bereits ausgestoßenes CO2 aus der Luft zu filtern oder es dürfte bis 2050 kein einziges Auto mehr mit Benzin fahren und kein einziges Flugzeug mehr mit Kerosin fliegen – beides ziemlich unwahrscheinlich.

Die großen Industrienationen haben zugesagt, bis 2020 mit jährlich 100 Milliarden Dollar den Klimaschutz zu fördern. Entwicklungsländer wie Indien sind von dieser Unterstützung abhängig, um zum Beispiel Solaranlagen bauen zu können. Immerhin sind konsumliebende Staaten wie die USA für den Großteil des Klimawandels verantwortlich, die armen Länder aber leiden am meisten unter den Auswirkungen.

Die Verhandlungen gehen jedoch schleppend voran, die Republikaner in den USA protestieren gegen die CO2 reduzierenden Pläne und wollen keinesfalls einen Vertrag unterschreiben. Ob nach zwei Wochen Klimagipfel ein unterzeichneter Vertrag mit realistischen Maßnahmen auf dem Tisch liegt, bleibt abzuwarten.

 

Ozonprobleme werden größer (26.10.2015)

Die Ozonschicht – sie befindet sich in 10 bis 50 Kilometer Höhe über unseren Köpfen und schützt uns vor den UV-Strahlen der Sonne. Klingt gut soweit, wäre da nicht dieser eine Schaden, für den wir selbst verantwortlich sind – das Ozonloch.

Das Loch wächst

Lange Zeit ist es aus den Gesprächen und Diskussionen verschwunden, auch wenn es die ganze Zeit da war. Jetzt fällt wieder mehr Aufmerksamkeit auf das Phänomen, da die Ausdehnung des Loches wieder stark zugenommen hat.

Erschreckende Zahlen

Neuste Daten besagen, dass das Ozonloch über der Antarktis derzeit die zweitgrößte Ausdehnung seit Messbeginn hat und damit so groß ist, wie seit neun Jahren nicht mehr. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gab bekannt, dass das Loch letztes Jahr um diese Zeit noch 2,5 Millionen Quadratkilometer kleiner war. Zum Vergleich: Die derzeitige Fläche des Beträgt 26 Millionen Quadratkilometer – das ist größer als Nordamerika.

Ursache des Wachstums

Schuld an der Verschlechterung könnten laut der Forscher die veränderten Luftströmungen in der Stratosphäre sein. Dadurch, dass sich seit Ende August der polare Wirbel über der Antarktis derart stabilisiert, wie vermehrt Ozon abgebaut. Dabei dürfte auch der Klimawandel eine entscheidende Rolle spielen. Dies wird aber grade noch erforscht.

Zu beachten ist, dass die Ausdehnung des Ozonlochs nicht immer gleich ist. Die Größe schwankt während des Jahres und erreicht meist um diese Zeit seine maximale Fläche. Anschließend geht sie wieder zurück.

Besserung erst in ferner Zukunft

Bis vor kurzem gingen Experten noch davon aus, dass sich das Ozonloch weitgehend stabilisiert und erholt, da nur noch geringe Mengen an FCKW in die Luft gelangen. Diese zwar größtenteils verbotenen, dafür aber sehr langlebigen Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe sind nach wie vor an dem Abbau der Schicht beteiligt. Es wird noch Jahre dauern, bis diese Chemikalien komplett abgebaut sind und der Umwelt mehr schaden können. Bis dahin wird auch die Größe des Ozonlochs weiter schwanken.

Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam fand eine sehr bildhafte, treffende Beschreibung der Situation: „Der Patient ist über den Berg, aber es geht ihm noch nicht wirklich gut.“

Hier gibt es weitere Infos zum Costa Rica Wetter. Auf dem Blog für relaxte Reisetipps in Costa Rica erschien ein Artikel über die „ausfallende“ Regenzeit.

 

 

Hitzrekord: Wird es noch wärmer?

 

Die Temperaturen hören nicht auf zu steigen und die Werte sollten uns nachdenklich machen.

Der Juni dieses Jahres war weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die gemessenen Durchschnittstemperaturen waren in der Regel um 0,88 Grad erhöht. Der Juni 2014 brach bereits alle Rekorde doch der Juni 2015 setzt noch eins oben drauf. Besonders in Teilen Europas, Asiens und Südamerikas machte sich die Hitze bemerkbar. In Pakistan kostete dieser Monat mehr als 1200 Menschen das Leben. Seit 2000 werden monatlich neue Hitzerekorde registriert. Kälterekord gibt es dagegen kaum.

 

 

Sieg für den Haifisch auf der Artenschutzkonferenz in Bangkok

Während in den letzten Jahren das Überleben der Haie zunehmend durch Überfischung gefährdet wurde, ist jetzt ein entscheidender Schritt zum Schutz dieser faszinierenden Meerestiere vorgenommen worden.

Im letzten Moment haben China, Japan und andere Nationen versucht, den soeben erst auf der Tagung beschlossenen Schutz von 5 Haifischarten wieder aufzuheben. Kurz vor Ende der Konferenz wollten sie die Debatte wieder ankurbeln, stießen damit aber auf vehementen Protest der anderen Teilnehmer. Damit dürfen künftig Weißspitzen-Hochseehaie, Heringshaie und drei Hammerhai-Arten nur noch aus nachhaltigen Beständen in den Handel kommen und Fangnationen müssen Lizenzen ausstellen. Für diese Lizenzen müssen sie nachweisen können, dass die erlaubte Fangmenge das Überleben der Fischart nicht bedroht.

Ein kleiner Sieg für den Artenschutz

 Volker Homes, Leiter des Artenschutzes beim WWF Deutschland begleitete die Verhandlungen für die Naturschutzorganisation in Bangkok und erklärte, dass die "(e)in Meilenstein für den weltweiten Hai-Schutz" sei. Damit habe der Artenschutz endlich über kulinarische Begehrlichkeiten und wirtschaftliche Interessen gesiegt. In 18 Monaten treten die Regeln in Kraft und die Europäische Union stellt 1,2 Millionen Euro bereit, um den Staaten bei der Umsetzung der Bestimmungen zu helfen.

Starker Rückgang der Haifischbestände

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der Haie in vielen Meeresräumen um bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Laut Boris Frenzel-Beyme, dem Präsidenten der Gesellschaft zum Schutz von Haien und Rochen (Elasmobranchier-Gesellschaft, EEA) sind  Haie und ihre verwandten Arten besonders anfällig für Überfischung, "da sie meist nur langsam wachsen, erst spät geschlechtsreif werden und nur wenige Nachkommen zeugen".

Sinnloses Töten von Haien

Jährlich werden über 100 Millionen Haie getötet. Teils wegen ihren Flossen für Haifischflossensuppe, als Beifang in den bis zu 60 Kilometer langen Schleppnetzen riesiger Fischfangflotten, für medizinisch völlig wirkungsloses Knorpelpulver oder durch die Vernichtung ihrer Lebensräume. Hauptabnehmer von Haiflossen findet man hauptsächlich in fernöstlichen Kulturen, in welchen Haiflossensuppe ein kulturelles Mahl darstellt. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass eine Haiflosse, die zu 90% aus Knorpel besteht, weitgehend geschmacksneutral ist und erst nach tagelangem Aufkochen in einer Brühe weich wird und den Geschmack der Brühe annimmt.

Steigender Appetit auf Haifisch

 Heute ist Haifischflossensuppe nicht zuletzt wegen der in den letzten Jahren stark gestiegenen Preise ein Statussymbol geworden. Aber auch die Europäer tragen mit ihrem Appetit auf Haifischsteak zu der Bedrohung des Haifisches bei. Bei den Deutschen ist dabei vor allem der Dornhai beliebt, der zu Schillerlocken verarbeitet wird. 

Pressemitteilung Artenschutz

Costa Rica hat vor kurzem die Sportjagd als erstes Land in Lateinamerika verboten. In anderen Kontinenten ist es leider schlechter um den Artenschutz bestellt. Wer sich  auch für das Überleben von anderen Arten auf der ganzen Welt interessiert, sollte auch die jüngste Pressemitteilung Costa Rica "Kampf für das Überleben der Tiere." lesen.

 

Internationale Umweltschützer feiern am Ende der Artenschutzkonferenz in Bangkok ihre Erfolge