Hier die aktuellen Nachrichten.

 

 

Samara, 15.07.2015

Gesundes Essen, HeilkrÀuter und Flower Power

Nach den vielen Skandalen in der Lebensmittelindustrie ist vielen Leuten bewusst geworden, wie viel Chemie und Schadstoffe in den Lebensmitteln stecken. Daher wÀchst das Interesse an alternativer ErnÀhrung und immer mehr kleine Anbaubetriebe verkaufen organische Lebensmittel.

Auch in Costa Rica gibt es mehrere Fincas und Betriebe die natĂŒrliche Produkte herstellen.

Zum Beispiel Nosara Organics und in Samara gibt es schon zwei GeschÀfte, die organische Lebensmittel anbieten. Auch einige Restaurants stellen um, so auch das Hotel Paraiso del Cocodrilo.

HeilkrĂ€uter bekommen einen immer grĂ¶ĂŸeren Stellenwert. Im Moment herrscht in Costa Rica der große Moringa Boom. Die BlĂ€tter als Tee oder auch die Körner können gegessen werden und haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit.  Auch andere Pflanzen sind populĂ€r wie Aloe Vera, Chia, Noni und Spinolina.

Moringa zum Beispiel hat viele bedeutende Inhaltsstoffe fĂŒr den Körper. Darunter wichtiges Vitamin A fĂŒr ein gutes Sehvermögen, Vitamin C zur StĂ€rkung des Immunsystems, Kalium fĂŒr einen guten Stoffwechsel, Kalzium fĂŒr gesunde ZĂ€hne und Knochen, und mehr.  Im Vergleich hat Moringa 6x mehr Kalzium als Milch, 3x mehr Vitamin A als Karotten, 6x mehr Vitamin C als Orangen, 14x mehr Kalium als Bananen und 24x mehr Eisen als Spinat.

Das Hotel Paraiso Cocodrilo bietet seit Neustem sogar Kurse an. Die Kurse können als Alternative zu Tabletten helfen unter anderem Bluthochdruck oder Diabetes in den Griff zu bekommen.

Gutes Essen und Bewegung sind im Programm. Mit einfachen Mitteln kann hier nebenbei im Urlaub viel erreicht werden.

Das Costa Rica Hotel am Sandstrand von Buena Vista Samara ist auch ein einziger tropischer Garten mit HeilkrÀuter, Blumen aller Art und FruchtbÀumen.

Flower Power is back in Costa Rica. 

Wer Interesse hat, kann sich informieren und eine E-Mail schreiben.

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Hotellodge Costa Rica Samara

 

 

Samara, 10.11.2014

Geringverdiener sÀubern den Strand von Samara

Es tut sich etwas im Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit in Samara: Das Programm Manos a la Obra (Hands to Work) des Mixed Institute of Social Assistance (IMAS— Instituto Mixto de Ayuda Social) agiert in Costa Rica seit 2012. Der Kanton Nicoya bietet Projekte in den Gemeinden von Nambi, Pozo de Agua, Santa Ana, Rosario, Caballito, Corralillo, San Lazaro, San Vicente, Caimital, Barra Honda, Acoyapa, Talolinga, La Mansion, Garcimuñoz, San Martin und nun auch in Samara an.

Diesen Oktober halfen erstmals 12 Einwohner Samaras bei AufrĂ€umarbeiten am Strand sowie Dengue - PrĂ€ventionsprogrammen mit. DafĂŒr erhalten sie wirtschaftliche UnterstĂŒtzung von der IMAS. Die Idee fĂŒr diese Initiative stammt eigentlich von dem nicht gewinnorientierten gemeinnĂŒtzigen Unternehmen CREAR, das sich durch seine UnterstĂŒtzung fĂŒr Bildung und Umweltschutz auszeichnet. Im Vordergrund steht der Gedanke, armen Menschen mit schwierigen Lebensbedingungen zu helfen und gleichzeitig etwas an die Gemeinschaft zurĂŒck zu geben.

Beispielsweise arbeitet dort eine alleinerziehende Mutter von sieben Kindern aus Torito, die in den letzten vier Jahren keine Arbeit finden konnte und mit dem auskommen musste, was ihr Ă€ltester Sohn von seinem Geld abgeben konnte. FĂŒr Menschen wie sie sind solche Projekte ein wahrer Segen, doch aus geldtechnischen GrĂŒnden sind die Manos a la Obra AktivitĂ€ten im Kanton Nicola auf einen Zeitraum von vier Monaten beschrĂ€nkt.

 

 

Nicoya, 08.04.2014

Neue öffentliche BĂŒcherei in Nicoya, Guanacaste

Nicoya hat eine öffentliche Bibliothek. Alle Leistungen sind ab sofort verfĂŒgbar, einschließlich der Ausleihe der BĂŒcher, Internet und mehr.

Das zweistöckige GebÀude, welches etwa 260.000.000 ($ 520.000) gekostet hat, finanziert durch das Kulturministerium, hat alles, was benötigt wird, um allen Menschen Zugriff zu bieten.

Das GebĂ€ude verfĂŒgt ĂŒber einen modernen Aufzug, der den internationalen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Er hat interne Audio-Funktionen, die auch beispielsweise blinden Menschen bei der Bedienung helfen und es gibt Kommunikationsmöglichkeiten falls der Aufzug stecken bleiben sollte. DarĂŒber hinaus gibt es Notstrom-Systeme, NotausgĂ€nge und einen Notfall Plan.

In der ersten Etage befindet sich der Verleih, ein Raum fĂŒr Gruppenarbeiten und ein Spielzimmer fĂŒr Kinder mit einer Terrasse. Der Raum soll multifunktionell genutzt werden. Er soll fĂŒr Workshops, Kunsthandwerk, VortrĂ€ge, Diskussionen, Theater, Weiterbildung und vieles mehr verwendet werden. Auf der zweiten Etage gibt es einen Computerraum mit Internetzugang, sowie Schreibtische und eine Leseecke.

Die Bibliothek verfĂŒgt ĂŒber geographische Karten, National Geographic und andere Magazine fĂŒr wissenschaftlich Interessierte. Es wird Programme geben wie: "Soy bebĂ© y me gusta leer" (ich bin ein Baby und ich lese gerne), "JĂłvenes a leer" (Jugendliche lesen), "De la mano con la persona adulta" (Hand in Hand mit Erwachsenen) und "Huellas de Oro" (Gold Footprints - fĂŒr Senioren). Diese wurden als öffentliche Bibliothek Programme vom nationalen Bibliotheken System (SINABI) ins Leben gerufen.

Die ganze Gemeinde ist eingeladen, die Bibliothek zu nutzen. Alle der angebotenen Dienstleistungen sind kostenlos.

 

 

Guanacaste, 16.03.13

Abschnittsweise Asphaltierung der Strecke von Nosara nach Esperanza

Im Dezember wurde zunĂ€chst eine Strecke von 900 Metern in der Innenstadt von Nosara asphaltiert, die ursprĂŒnglich zwei Kilometer lang werden sollte. Im Februar wurde nun eine Vereinbarung getroffen, die 13 Kilometer Stra?e von Nosara nach Esperanza zu ebnen und eines Tages wird vielleicht auch die lange versprochen Asphaltierung der gesamten 28 Kilometer von Nosara nach Samara endlich Wirklichkeit. Damit wĂŒrde nicht nur die Fortbewegung erleichtert werden, auch das Problem des Staubes, der die Gesundheit der Bewohner stark beeintrĂ€chtigt, wĂŒrde erheblich verringert werden.

 

 

Guanacaste, 16.01.13

Neues Likörgesetz in Costa Rica

Zum Jahreswechsel verschickte die Municipalidad aufgrund der neuen Likörgesetze No. 9047, Rechnungen an Patentbesitzer, welche eine GebĂŒhrenerhöhung von ca. 1600 % auf Ausschankpatente nach sich ziehen wĂŒrden.

Wenn beispielsweise ein Patentbesitzer vorher 80.000 Colones pro Jahr zahlte, so mĂŒsste er jetzt 360.000 Colones pro Quartal an die Kommunen zahlen (ca. 2400 € pro Jahr).

Bei dieser Summe kann fast kein GeschĂ€ft ĂŒberleben.

Durch den großen Widerstand der Landesbevölkerung und durch mehrere Sammelklagen am obersten Gerichtshof wurde die neue Regelung vorerst gestoppt.

Die Patentkammer von Costa Rica kĂŒndigte des Weiteren an, die unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigen Neuregelungen rechtlich zu bekĂ€mpfen und sprach den Patentbesitzern im Land Rechtsbeistand zu.

 

 

Nicoya, 12.12.2012

GlĂŒck und Zufriedenheit fĂŒr 2013

FĂŒrs neue Jahr wĂŒnschen wir allen Costa Rica Freunden Gesundheit, GlĂŒck und Zufriedenheit. Und fĂŒr die kommenden Festtage frohe Stunden und dass neben der Alltagshetze die Besinnung auf das Wesentliche auch noch ein PlĂ€tzchen findet.

 

 

Guancaste, 27.11.12

Nationale Spiele Costa Rica 2013 auch in Guanacaste

NĂ€chstes Jahr finden die Juegos Nacionales, die nationalen Sportspiele in Costa Rica in zwei verschiedenen Provinzen, Monaten und ebenfalls in 2 unterschiedlichen Jahren statt.

Die Spiele umfassen zum Beispiel Fußball, Tennis, Beachvolleyball oder auch Taekwando, insgesamt gibt es 12 verschiedene Disziplinen.

Normalerweise werden die Spiele in nur einer Region und am gleichen Datum abgehalten.

Nun werden die Juegos Nacionales aufgeteilt, der erste Teil wird in der Provinz Guanacaste stattfinden, und zwar vom 8.-15. Dezember 2013, die zweite HĂ€lfte wird dann vom 19. bis 26. Dezember des darauffolgenden Jahres in den ganz sĂŒdlichen Regionen des Landes stattfinden.

FĂŒr beide Orte sprĂ€chen einige Dinge dafĂŒr und andere dagegen, meint William Corrales, Sportminister des Landes, so wolle man durch die Aufteilung einen Kompromiss finden.

So solle durch die Spiele in der Provinz Guanacaste, die am 05. September diesen Jahres von einem Erdbeben der StÀrke 7,6 heimgesucht wurde, zum Beispiel ein wirtschaftlicher Aufschwung gebracht werden.

 

 

Nicoya, 16.11.12

Baum in Nicoya wurde gefÀllt

Am Sonntag wurde in Nicoya ein Baum gefÀllt. Aber nicht irgendein Baum, ein Guanacaste Baum, die Sorte Baum, der die Provinz Guanacaste ihren Namen zu verdanken hat.

Die Municipalidad in Nicoya plant gerade Konstruktionsarbeiten am Park im Zentrum des Ortes. Dort befindet sich auch die im 15 Jahrhundert erbaute Sandsteinkirche, die eines der Àltesten GebÀude des Landes darstellt. Der Baum hatte vor der Kirche aus der Kolonialzeit gestanden.

Jetzt fehlt vielen dieses kulturelle Symbol. Auf der entsprechenden Facebookseite werden kritische Stimmen laut:

So solle Fortschritt nicht mit Zerstörung einhergehen. Der Baum stelle die Lunge Nicoyas dar, die man nun abgeholzt hĂ€tte. Costa Rica reprĂ€sentiere sich nach außen hin als Ökoland, das neue Parkprojekt bringe jedoch nur Beton statt GrĂŒnflĂ€che und im Ort sei es ohnehin schon so warm.

Geplant ist die Umgestaltung des Platzes vor der Kirche, die erwarteten Kosten liegen bei 144 Millionen Colones ($288,000).

Grund fĂŒr die Abholzung des Baumes war, dass der Baum den Bauarbeiten im Weg stand, außerdem stellte er eine Gefahr fĂŒr die Infrastruktur und die Sicherheit der Menschen dar. Der Guanacaste Baum hatte zudem SchĂ€den an den benachbarten HĂ€usern, dem BĂŒrgersteig, der öffentlichen Straße und den AbwasserkanĂ€len verursacht. Nachbarn hatten schon seit lĂ€ngerem darum gebeten, den Baum fĂ€llen zu lassen. Aufgrund der Wurzelstruktur konnte in dem Gebiet lange nicht gebaut werden.

Die Erlaubnis fĂŒr die Abholzung des traditionellen Baums bestand, sogar der Priester der Kirche hatte zugestimmt.