Lulu & Nana

Lulu & Nana ist nicht etwa der Titel des nächsten Kino-Schlagers oder der eines neuen Märchens. Es kommt viel besser. Lulu & Nana sind ja bekanntlich die ersten gentechnisch veränderten Babys. Was weit in der Zukunft zu liegen vermochte, ist bereits Realität. Und was nach Außen sickert auch oft nur ein Bruchteil dessen, was im Hintergrund bereits abgewickelt wird.

Immunität

Bevor wir uns jetzt alle maßlos aufregen, nehmen wir mal etwas Wind aus den Segeln. Der Hintergedanke ist ja nicht Babys nach (Schönheit)Plan zu produzieren, sondern eine Immunität gegen Erbkrankheiten, oder wie im Falle von Lulu & Nana gegen HIV, ermöglichen zu können. Also durchwegs ein Allgemeinnützlicher und nicht ein vom Ego-Wahn eines einzelnen Arztes getriebener Selbstverwirklichungstripp. Oder?

2018

4699 Wörter dokumentieren den Tabubruch der gezielt gentechnisch veränderten Embryos. Teile des Manuskripts wurden nun erstmals veröffentlicht. Damit sind (wären) Lulu und Nana, die 2018 geboren wurden (oder wären sollen), die ersten genmanipulierten Babys die immun gegen HIV sind.

Die Ankündigung hat damals international für Entsetzen gesorgt. Von einem unverzeihlichen ethischen Tabubruch war die Rede. Zugegeben einfach fühlt es sich ja nicht an, wenn man darüber nachzudenken vermag, was in den Laboren dieser Welt hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Zweifel

Mehr als ein Jahr später sind noch immer entscheidende Fragen offen. So gibt es kein offizielles Paper, das den Eingriff dokumentiert. Einige Kritiker bezweifeln sogar, dass es Lulu und Nana überhaupt gibt.

Der Forscher selbst ist seit Monaten verschwunden, sein Labor wurde geschlossen, das Forschungsteam aufgelöst. Zurück bleiben viele Fragen.

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