Es tut sich was im Gewerkschaftsstreik

Erste Verhandlungen im Gewerkschaftsstreik

Um 9.00 a.m. an diesem Mittwoch, den 19.09.2018 hat das erste Treffen zwischen Vertretern der Regierung und dem Gewerkschaftssektor stattgefunden. Primäres Ziel war es, Grundlagen und Bedingungen für eine Verhandlung zu schaffen, die zum Ende des Streiks im öffentlichen Sektor führt. Das Treffen fand im Erzbischofshaus im Zentrum von San José statt. Während des Gesprächs fungierte die katholische Kirche als Vermittler.

Streik dauert bereits 10 Tage

Vor 10 Tagen haben Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit dem Streik begonnen. Dieser ist derzeit vor allem für die Autofahrer spürbar. Denn durch den verlangsamten Lade- und Transportweg der Tankwagen, haben bereits einige Tankstellen in den Provinzen San José, Guanacaste und Limón kein Benzin mehr. Mancherorts haben die Tankstellen sogar komplett geschlossen.

Gesetzentwurf soll gestoppt werden

Bei der heutigen Verhandlung waren Gewerkschaftsführer aller Gewerkschaften, sowie die Minister für Arbeit, Justiz und Planung der Regierung anwesend. Nicht nur die Forderung der Regierung, den Streik abzusetzen sollte in der Hauptstadt diskutiert werden. Natürlich stand auch der Gesetzentwurf zur Stärkung der öffentlichen Finanzen auf der Tagesordnung. Denn die Costa Ricaner sind der Ansicht, dieser Gesetzentwurf wirke sich negativ auf die Arbeiterklasse aus, die ohnehin schon mit großen Problemen zu kämpfen habe. Sie fordern das Ende des Gesetzentwurfes.

 

Wie die Gespräche verlaufen sind, ist derzeit noch nicht bekannt.

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