Costa Rica will Klimakonferenz ausrichten

Costa Rica wäre gerne Austragungsort der Klimakonferenz 2019

Nachdem Brasilien seine Kandidatur zur Ausrichtung der Klimakonferenz 2019 zurückgezogen hat, meldet sich Costa Ricas Präsident Carlos Alvarado zu Wort und bittet darum, Gastgeber der Konferenz sein zu können. Wie bereits bekannt scheint Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro nicht viel für den Umweltschutz übrig zu haben. Jetzt zog er sogar die Kandidatur als Austragungsort zurück. 

Vom 11. bis zum 22. November kommenden Jahres wollen die Vertragsparteien der Klimakonferenz (COP25) tagen. Diese Konferenz stellt die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen bezüglich des Klimawandels dar. Während der Feier zum 70. Jahrestag zur Abschaffung der Armee in Costa Rica verkündete Alvarado sein Vorhaben. Er wies darauf hin, dass der Klimawandel eine große Herausforderung darstelle und es verpflichtend sei, diesen zu bekämpfen. Denn er stelle eine noch größere Gefahr als der Krieg dar. 

Der costa-ricanische Präsident sagte auch, dass sich das Land von einer Absage nicht abschrecken lasse und seine Ziele der Dekarbonisierung der Wirtschaft weiterhin verfolgen werde. Costa Rica gilt als Vorzeigeland in Sachen Umweltschutz. Bereits vor einigen Jahren wurden Ziele für 2021 formuliert. Da will das zentralamerikanische Land klimaneutral und plastikfrei sein.

Erste Karawane an US – Grenze angekommen

Die Grenze zwischen Mexiko und USA wird verstärkt

Die ersten 3.000 Menschen der zentralamerikanischen Karawane haben die Grenzstadt Tijuana erreicht. Hier stoßen die Migranten auf eine verstärkte US-Grenze und Demonstrationen der Mexikaner. Denn die fürchten um ihre Jobs, wenn die Flüchtlinge nicht in die USA dürfen und dann in Tijuana bleiben.

Die verkehrsreichste Grenze der Welt, Ysidro zwischen San Diego und Tijuana wurde zeitweise für ein paar Stunden gesperrt. Die Grenzbeamten installierten zusätzlichen Stacheldraht und Betonbarrieren. Die Migranten warten unterdessen auf die Möglichkeit Asyl zu beantragen. Das könnten sie sogar auch, wenn sie es illegal in die USA schaffen.

Die Migranten nutzen jede Möglichkeit auf ihrem Weg in die USA
Tausende Menschen sind von Zentralamerika in Richtung USA geflohen

Denn ein US-Bezirksrichter aus San Francisco hat jetzt Trumps Dekret gestoppt. Dieses sollte illegal Eingereiste vom Asylantrag ausschließen. Menschenrechtler sahen darin jedoch einen Verstoß gegen das geltende US-Recht. Im Dezember soll es hierzu erneut eine Anhörung geben. In El Salvador hat sich unterdessen der nächste Zug an Migranten auf den Weg in die USA gemacht.

Razzia bei der Bürgermeisterin von Santa Cruz

Korruption in Santa Cruz, Costa Rica, so wie überall auf der Welt
Die Bürgermeister von Nicoya, Santa Cruz, Liberia, La Cruz und Nandayure werden von der Staatsanwaltschaft untersucht, wegen angeblicher Straftaten wie illegale Bereicherung, Amtsmissbrauch, Korruption…
 
Die Staatsanwaltschaft für Redlichkeit, Transparenz und Korruptionsbekämpfung hat am Dienstagmorgen eine Razzia in der Gemeinde Santa Cruz durchgeführt, nachdem 16 mutmaßliche illegale Ernennungen durch die Bürgermeisterin dieser Gemeinde, María Rosa López Gutiérrez, vorgenommen worden waren.
 
Die Razzia begann nach 7:00 Uhr morgens. Hauptaugenmerk lag auf der Personalabteilung. Hier beschlagnahmten die Behörden einige Dokumente.
 
„Die Razzia soll Verwaltungsakten der 16 an dem Fall beteiligten Beamten sicherstellen und untersuchen“, sagte die Staatsanwaltschaft.
 
López Gutierrez geriet in das Visier der Öffentlichkeit, nachdem die Gemeinde Santa Cruz 70 Millionen Colones zurückgefordert hatte. Diese soll sie unrechtmäßig für die Entschädigung für die Nichtausübung freier Berufe erhalten haben.
Weitere Informationen gibt es hier

Adiós brasilianischer Regenwald

Abholzung Amazonas

Die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien kann jetzt fröhlich weiter gehen. Nach Ansicht des neuen Präsidenten von Brasilien Jair Bolsonaro, Ex-Militär, 63 Jahre alt. Und wie Donald Trump der Ansicht, es gibt keinen Klimawandel. 

Aussagen wie, „er hätte lieber einen toten, als einen homosexuellen Sohn“ oder, dass „der einzige Fehler der brasilianischen Militärdiktatur war, die Menschen zuerst zu foltern anstatt sie direkt zu töten“, lassen keinen Zweifel an seiner politischen Orientierung.

Trotzdem wählte man ihn jetzt mit 55,1% zum mächtigsten Mann des südamerikanischen Landes. Und der Rest der Welt bangt. Denn man befürchtet, er könne sich nicht an das Pariser Klimaabkommen halten und somit den größten CO2-Speicher der Welt, den Amazonas Regenwald drastisch verkleinern. Denn Bolsonaro sieht in den 136 Millionen Hektar viel wirtschaftliches Potenzial. Ein erster Schritt in Richtung dieser Katastrophe wäre die Umsetzung seines Vorhabens, das Umweltministerium dem Landwirtschaftsministerium zu unterstellen.

Autobahn durch das Amazonasgebiet

Außerdem sollen der Umweltbehörde Ibama die finanziellen Mittel gekürzt werden, was die Überwachung des Regenwaldes vor illegaler Rodung erschwert. Zusätzlich kritisierte er das Engagement der brasilianischen Regierung für die Erhaltung großer Teile des Amazonasgebietes für indigene Völker. Bolsonaro kündigte an, ihnen kein weiteres Land mehr zu geben, außerdem wolle er deren Gebiete für den Bergbau öffnen und eine Autobahn durch das Amazonasgebiet sei auch im Gespräch.

Nur gut, das man in Costa Rica erkannt hat wie wichtig der Wald für die Gesundheit ist und hat schon seit langer Zeit ein Abholzungsverbot erlassen. Das wird zwar nicht immer eingehalten, aber insgesamt funktioniert es.

Wälder sind unsere grüne Lunge

Wir sollten bedenken, dass die Wälder maßgeblich zur Sauerstofferzeugung und Kohlenstoffspeicherung beitragen. Und Wald und Waldböden wirken als Filter und Wasserspeicher. Gesundheit sollte vor Profit stehen.

Wetter in Guanacaste normalisiert sich

Fluss Buena Vista Samara

Für heute Nachmittag und die ersten Stunden der Nacht sind in den Regionen des Zentralpazifiks und des Südpazifiks Regenfälle und Regenfälle mit Gewitter in einer Größenordnung von 25-50 mm und maximal 70 mm Perioden von 2-4 Stunden vorgesehen…
Die meisten Strände sind wieder normal zu erreichen, wobei das Wasser noch durch die Regen fälle verschmutzt ist. Auch sind noch nicht alle Flüsse passierbar, da der Untergrund noch recht weich ist…

Für die Karibik und die nördliche Zone gibt es Samstag gelegentlich Regenfälle. Es wird erwartet, dass die Intensität der Passatwinde ab kommenden Sonntag zunehmen wird, sagt das Instituto Meteorológico Nacional.

Wetter soll wieder besser werden, aber…

Baden in Costa Rica

 

Nach einer Wetter Prognose von heute des Instituto Meteorológico Nacional   in San José, Costa Rica soll das Wetter in der Pazifikregion besser werden, aber es bleibt noch unbeständig…

Wetter Prognose

Morgens: Im Pazifik ist mit einer teilweisen Bewölkung zu rechnen, wobei es an der Küste zu vereinzelten Regenfällen kommen kann. Im Rest des Landes ist mit einer teilweisen Bewölkung zu rechnen…

Nachmittags: Im Pazifik, im Zentraltal, in der nördlichen Zone und in der Karibik dürften die Berge meist bewölkt sein, mit Regenfällen und mit Gewittern. Es wird erwartet, dass die Küste von Limón weitgehend bewölkt ist und es zu Regenfällen kommen kann.

Nächte: Der Pazifik wird weitgehend bewölkt bleiben, mit vereinzelten Regenfällen und möglichen Gewittern. Im Zentraltal, in der nördlichen Zone und in den karibischen Bergen wird eine variable Wolkendecke mit möglichen Niederschlägen erwartet. An der Küste von Limón werden eine teilweise Bewölkung und mögliche verteilte Niederschläge vorhergesagt.

Na zumindest kein Dauerregen mehr und die Sonne lässt sich blicken.

 

Wetterwarnung vor tropischer Welle

Es sind noch nicht einmal alle Schäden beseitigt, da folgt das nächste Unwetter, die tropische Welle #41. Seit Donnerstag gibt es auf der Nicoya-Halbinsel teils starken Regen. In Paquera kam es deswegen schon wieder zu Überschwemmungen. Diese Unwetter sind typisch für den Oktober und betreffen vor allem die Zentral- und Südpazifik-Region. Weswegen für diese Gebiete der gelbe Alarm nach wie vor aktuell ist, auch die Notunterkünfte bleiben bestehen. Der rote Alarmzustand konzentriert sich auf die Bezirke Lepanto, Paquera und Cóbano. Bei dem letzten Unwetter vor knapp 2 Wochen kam es hauptsächlich zu Straßenschäden, in einigen Gebieten gibt es auch immer noch Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung.

Wieder Sonne in Nicoya

Wetter Costa Rica
Rote Alarmzonen von gestern

Nicoya Guanacaste,

Aufgrund des starken Regens erstellten die Municipal Emergency Committees 18 Notunterkünfte mit insgesamt 1666 Personen, in denen sie von den Ersthelfern umfassend betreut wurden. Inzwischen hat sich das Wetter beruhigt und die Sonne ist wieder da.

 

Tipps für ihren Urlaub: strawberry fields forever