Costa Rica will Klimakonferenz ausrichten

Costa Rica wäre gerne Austragungsort der Klimakonferenz 2019

Nachdem Brasilien seine Kandidatur zur Ausrichtung der Klimakonferenz 2019 zurückgezogen hat, meldet sich Costa Ricas Präsident Carlos Alvarado zu Wort und bittet darum, Gastgeber der Konferenz sein zu können. Wie bereits bekannt scheint Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro nicht viel für den Umweltschutz übrig zu haben. Jetzt zog er sogar die Kandidatur als Austragungsort zurück. 

Vom 11. bis zum 22. November kommenden Jahres wollen die Vertragsparteien der Klimakonferenz (COP25) tagen. Diese Konferenz stellt die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen bezüglich des Klimawandels dar. Während der Feier zum 70. Jahrestag zur Abschaffung der Armee in Costa Rica verkündete Alvarado sein Vorhaben. Er wies darauf hin, dass der Klimawandel eine große Herausforderung darstelle und es verpflichtend sei, diesen zu bekämpfen. Denn er stelle eine noch größere Gefahr als der Krieg dar. 

Der costa-ricanische Präsident sagte auch, dass sich das Land von einer Absage nicht abschrecken lasse und seine Ziele der Dekarbonisierung der Wirtschaft weiterhin verfolgen werde. Costa Rica gilt als Vorzeigeland in Sachen Umweltschutz. Bereits vor einigen Jahren wurden Ziele für 2021 formuliert. Da will das zentralamerikanische Land klimaneutral und plastikfrei sein.

Razzia bei der Bürgermeisterin von Santa Cruz

Korruption in Santa Cruz, Costa Rica, so wie überall auf der Welt
Die Bürgermeister von Nicoya, Santa Cruz, Liberia, La Cruz und Nandayure werden von der Staatsanwaltschaft untersucht, wegen angeblicher Straftaten wie illegale Bereicherung, Amtsmissbrauch, Korruption…
 
Die Staatsanwaltschaft für Redlichkeit, Transparenz und Korruptionsbekämpfung hat am Dienstagmorgen eine Razzia in der Gemeinde Santa Cruz durchgeführt, nachdem 16 mutmaßliche illegale Ernennungen durch die Bürgermeisterin dieser Gemeinde, María Rosa López Gutiérrez, vorgenommen worden waren.
 
Die Razzia begann nach 7:00 Uhr morgens. Hauptaugenmerk lag auf der Personalabteilung. Hier beschlagnahmten die Behörden einige Dokumente.
 
„Die Razzia soll Verwaltungsakten der 16 an dem Fall beteiligten Beamten sicherstellen und untersuchen“, sagte die Staatsanwaltschaft.
 
López Gutierrez geriet in das Visier der Öffentlichkeit, nachdem die Gemeinde Santa Cruz 70 Millionen Colones zurückgefordert hatte. Diese soll sie unrechtmäßig für die Entschädigung für die Nichtausübung freier Berufe erhalten haben.
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